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Zweitliga-Spitzenreiter eine Nummer zu groß

Floorball Grizzlys Salzwedel verlieren zuhause in der zweiten Runde des Pokals mit 0:7 gegen den USV Halle Saalebiber

(hey Salzwedel.) Die Pokalüberraschung ist in diesem Jahr ausgeblieben. Die Floorball Grizzlys Salzwedel mussten gegen den USV Halle Saalebiber am Sonntag eine 0:7 (0:0;0:2;0:5)-Niederlage einstecken. Der Gegner aus dem Süden Sachsen-Anhalts, immerhin aktueller Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd / Ost, war am Ende zu spielstark.
Nach dem Freilos in der ersten Runde folgte nun also gleich ein harter Brocken für die Gastgeber. Ärgerlich im Vorfeld für Salzwedel: Auch beim Heimspiel kamen keine zwei kompletten Blöcke zusammen. Bei nur acht Feldspielern sollte sich die Kondition vor allem im letzten Dritten noch auswirken. Halle hingegen hatte sogar noch drei Extra-Spieler mitgebracht und tauschte nach 30 Minuten sogar den Torhüter.
Die rund 40 Zuschauer sahen in den ersten 20 Minuten ein intensives Spiel fast ohne zwingende Torchancen. Die Floorball Grizzlys kompensierten ihre spielerische Unterlegenheit mit kompakter Verteidigung. Halle kombinierte sich zwar gefällig vom eigenen Tor bis vor das gegnerische, doch den klaren Abschluss brachten die Saalebiber nicht zustande. Sie versuchten vielmehr, aus der Halbdistanz einen verdeckten Schuss ins Ziel zu bringen, scheiterten damit aber durchgängig an Salzwedels Torhüter Max Lenz. Nur kurz vor Schluss passten die Grizzlys einmal nicht auf; doch der Hallenser Stürmer vergab freistehend.
In zweiten Spielabschnitt hatten die Gäste dann doch Erfolg. Zwei schnelle Tore fielen, bevor die Grizzlys ihre Abwehr wieder dicht bekamen. Trotzdem wurden die Chancen von Halle qualitativ besser. Max Lenz musste viel abwehren.
In der Offensive waren die Grizzlys nur selten gefährlich. Sie suchten vor allem schnelle Abschlüsse. Die Bälle gingen häufig bereits bei der Annahme verloren. Der Gegner aus Halle spielte aggressiv gegen den Ballführenden und doppelte auch immer wieder.
Die nachlassenden Kräfte der Grizzlys zeigten sich im letzten Drittel. Fünf Gegentore in zwölf Minuten besiegelten die Niederlage. Halle schaffte es dabei mehrmals, mit einem Pass in den Torraum die Salzwedeler Abwehr zu durchdringen. Kurz vor Ende des Spiels kamen noch mehrere Strafzeiten gegen die Grizzlys dazu. Max Lenz hielt zudem einen Strafschuss.