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Zittersieg nach dramatischer Schlussphase

Floorball Grizzlys Salzwedel retten bei 6:5-Erfolg mit Mühe die Punkte im Heimspiel gegen Phönix Leipzig über die Zeit

(hey Salzwedel.) Die Floorball Grizzlys Salzwedel können nach einem eher mäßigen Spiel mit spannendem Schluss drei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen. In heimischer Halle gab es gegen die Gäste von Phönix Leipzig einen knappen 6:5 (1:0;2:1;3:4)-Sieg. Damit schieben sich die Salzwedeler nach vier Spielen auf den zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Staffel 1.
Vor der Partie befanden sich beide Teams mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage auf Augenhöhe. In der Vergangenheit hatten die Grizzlys aber meist das bessere Ende für sich. Mit dem guten Spiel in Wittenberg aus der Vorwoche gingen die Hausherren entsprechend erwartungsfroh auf das Spielfeld.
Doch von der guten Form waren die Hansestädter meist weit entfernt. Die Flügelspieler rannten sich ein ums andere Mal in der gegnerischen Verteidigung fest, und die freien Räume wurden zu selten erkannt und angespielt. Torwart Max Lenz, der beste Spieler der Grizzlys an diesem Tag, sorgte mit guten Paraden dennoch dafür, dass es am Ende nicht schiefging.
Für die Floorball Grizzlys begann das Match gegen Leipzig unter ungewohnten Vorzeichen. Während der Gegner nur mit neun Spielern angereist war, konnten die Salzwedeler zwei komplette Reihen plus Ersatzspieler aufbieten.
Julian Oleschkowitz traf in der siebten Minute zum 1:0. Mehr brachten die Hausherren zunächst jedoch nicht zustande. Wiederum Oleschkowitz legte in der 25. Minute zum 2:0 nach. Sicherheit brachte dies den Salzwedelern allerdings nicht. Denn Leipzig blieb fortan immer dran. Auf das erste Gegentor folgte noch vor der zweiten Drittelpause das 3:1 durch Steffen Thätner.
Dramatisch und aus Sicht der Gastgeber unnötig spannend wurde es in den letzten 20 Minuten des Spiels. Nach einem weiteren Gegentor schoss Magnus Hartstock das scheinbar sichere 4:2 (52.). Aber nur fünf Sekunden später schlug es nach einem Solo vom Mittelpunkt im Grizzlys-Tor ein. Als Oleschkowitz 85 Sekunden vor Schluss das 5:3 erzielte, wähnten sich alle auf der sicheren Seite. Doch weit gefehlt: 31 Sekunden vor Ende das 5:4. Felix Bünte traf 26 Sekunden vor Ultimo zum 6:4. 17 Sekunden vor der Sirene wieder das Gegentor – 6:5. Und fast wäre Leipzig sogar noch zum Ausgleich gekommen. So hatten die Grizzlys letztendlich Glück.
Am Sonntag, 3. Dezember, geht zum Tabellenletzten Black Lions Landsberg.